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Nvidia kündigt drastischen Leistungssprung für Oktober an – DLSS 5 soll Grafikkarten entlasten

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    Nvidia bereitet einen großen Schritt nach vorn vor. Das kommende DLSS-5-Update soll PC-Spielern deutlich mehr Leistung bringen – ohne dass sie dafür in teurere Hardware investieren müssen. Die kalifornische Chipfabrik hat angekündigt, dass die neue Version ihren Speicherbedarf um ein Fünftel senkt und gleichzeitig bis zu 35 Prozent höhere Bildraten ermöglicht.

    Was genau ändert sich? DLSS, Nvidias Upscaling-Technologie, nutzt künstliche Intelligenz, um Spiele flüssiger laufen zu lassen. Statt das Bild in voller Auflösung zu berechnen, rendert der PC eine niedrigere Auflösung und lässt die KI das Ergebnis hochskalieren. Das funktioniert bereits jetzt beeindruckend gut. Mit Version 5 werden die neuen Modelle schneller arbeiten und weniger Speicher fressen. Das ist nicht bloß eine technische Spielerei – wer am Limit spielt, kann plötzlich wieder höhere Details aktivieren oder die Bildraten ins Flüssige treiben.

    Der neue Performance-Modus ist dabei besonders interessant. Er verspricht noch aggressivere Kompression als bisher, wobei Nvidias KI-Modelle die fehlenden Pixel intelligent rekonstruieren sollen. Die Frage, die viele Gamer im Kopf haben, lautet: Sieht das noch gut aus? Bislang hat Nvidia in dieser Kategorie wenig falsch gemacht. DLSS zählt zu den Technologien, die tatsächlich liefern, was sie versprechen – im Gegensatz zu mancher Gaming-Innovation, die mehr Hype als Substanz ist.

    Der Zeitpunkt des Updates ist kein Zufall. Nvidia will damit seinen ohnehin dominanten Marktanteil weiter ausbauen, kurz bevor neue GPU-Generationen ins Spiel kommen. AMDs konkurrierendes FSR-System kann mit der KI-Qualität von DLSS noch nicht mithalten, und Intel arbeitet zwar an Xe SuperSampling, kommt aber nicht in die Nähe. Für Spieler mit Nvidia-Grafikkarten bedeutet das konkret: Sie können ihre Hardware länger ausreizen, bevor Upgrade-Druck entsteht.

    Das Update rolliert im Oktober aus. Welche Games es zuerst unterstützen werden, hat Nvidia noch nicht verraten. Aber der Reihe nach kommen werden sie auf jeden Fall – denn die meisten großen Studios arbeiten längst eng mit dem Chipgiganten zusammen.