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Mittelalter-Städtebau und Horror-Adventure: Epic Games verschenkt zwei Perlen – die Zeit läuft

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    Der Epic Games Store lockt diese Woche wieder mit kostenlosen Spielen – und dieses Mal hat das Angebot wirklich Substanz. Ab sofort können Spieler zwei Titel dauerhaft in ihre Bibliothek übernehmen: einen atmosphärisch dichten Mittelalter-Aufbau-Klassiker und ein Horror-Abenteuer, das auf Valves Plattform Steam eine überraschend treue Fangemeinde aufgebaut hat.

    Das erste Spiel ist ein malerischer Städtebau-Titel, bei dem Spieler ihre eigene mittelalterliche Siedlung aus dem Nichts errichten. Wer schon mal stundenlang vor solchen Spielen gehockt hat, weiß: Die Zeit verfliegt, wenn man beobachtet, wie aus einzelnen Häusern und Feldern organisch eine lebendige Gemeinde wächst. Grafisch besticht das Spiel durch warme Farbtöne und detailreiche Gebäudemodelle, die Lust machen, einfach drauflos zu planen und zu experimentieren.

    Das zweite Geschenk ist ein Horror-Adventure mit unkonventionellem Ansatz. Statt Jump-Scares und typischer Schockmomente setzt das Spiel auf psychologische Spannung und erzählerische Dichte. Die Steam-Community hat das Werk in den Wind erhoben – durchweg positive Bewertungen bescheinigen ihm eine fesselnde Geschichte und atypische Rätsel-Mechaniken, die den Spieler in unerwartete Richtungen ziehen.

    Wer beide Spiele haben möchte, sollte sich aber beeilen. Epic verfolgt beim kostenlosen Angebot stets dasselbe Modell: Die Titel sind nur für begrenzte Zeit gratis verfügbar. Wer in der relevanten Zeitspanne zugreift, kann die Spiele dann dauerhaft behalten – auch wenn Epic in Zukunft Geld dafür verlangt. Nach Ablauf der Frist verschwinden sie aus dem kostenlosen Angebot.

    Das Prinzip funktioniert längst als Geschäftsmodell: Viele Spieler laden sich die Games aus reiner Neugier herunter, manche landen dabei überraschend ihre Lieblingsfunde. Epic investiert damit in Nutzerbindung und setzt darauf, dass Gratis-Spiele den Store regelmäßig attraktiv genug machen, um vorbeizuschauen. Für Fans von Aufbaustrategien und durchdachtem Horror-Storytelling ist die aktuelle Auswahl jedenfalls ein gescheiter Griff – solange die Uhr noch nicht abgelaufen ist.